Die Versteigerung vom Februar stand unter der neuerlichen Ausgangssperre nicht unter einem guten Stern. Die Unsicherheit ob Käufer kommen und dass nicht zu viele Versteigerungsbesucher kommen war unter den Verantwortlichen groß. Im Nachhinein kann man sagen die Versteigerung war bezüglich den Covid 19 Richtlinien in Ordnung und sie wurde so gut als Möglich abgehalten. Die Auftriebszahl war mit 168 Tieren überschaubar und bot in jeder Kategorie ein vernünftiges Angebot.
Grauvieh:
Kühe waren erwartungsgemäß gefragt und top Kühe wurden auch mit hohen Preisen ersteigert. Aufgefallen ist auch, dass Besucher aus den italienischen Nachbarprovinzen sogenannte Alm Kühe (mittlere Milchmenge im Idealfall trächtig) oder Kalbinnen welche etwas später kalben gesucht hätten. Erfreulich war bei dieser Versteigerung, dass wieder einmal ein Stier aufgetrieben wurde. Seine interessante Abstammung und sein korrekter Körperbau trugen dazu bei, dass ein guter Preis bezahlt wurde. Bei den Kalbinnen wurde wie immer der Preis der Qualität angepasst. Jungrider waren sicherlich zu wenig gemeldet und vor allem die Nachfrage nach hornlosen Tieren steigt. Der Preis für Kälber war mit 414€ nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass einige Kälber nicht die Qualität und Pflege für eine Zuchtviehversteigerung hatten.